Samstag, 19. Juni 2021

Kreisfeuerwehrverband Main-Tauber e.V.      

Abschiedsgeschenk an Kreisbrandmeister Wirsching

Abschiedsgeschenk übergeben

Eigentlich sollte der ehemalige Kreisbrandmeister Alfred Wirsching nach über 25 Jahren Dienstzeit zum 01.05.2020 in den Ruhestand verabschiedet werden. Doch der lang ersehnte Ruhestand musste aufgrund der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Aufgaben für den Kreisbrandmeister nach hinten verschoben werden. Zwar ist sein Nachfolger Andreas Geyer nun offiziell seit dem 01.05.2020 im Amt, das enorme Arbeitspensum machten es aber notwendig, dass Alfred Wirsching bis zum 31.07.2020 im Landratsamt Main-Tauber weiterbeschäftigt war.
Eine lang geplante Abschiedsfeier im Landratsamt, mit zahlreichen Gästen aus der Feuerwehr, der Politik und mit seinen langjährigen Wegbegleitern wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Bereits in der vergangenen Woche nutzen sein Nachfolger Andreas Geyer, die beiden Stellv. Kreisbrandmeister Ludwig Lermann und Heiko Wolpert, sowie der Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Main-Tauber Sebastian Quenzer aber die Gelegenheit, ihm im Namen aller Feuerwehr des Landkreises, schon einmal das Abschiedsgeschenk zu übergeben. Die von den Chainsaw Brothers aus Hemmersheim hergestellte Gartenbank wurde, mit Unterstützung von Igersheims Kommandanten Herrmann Michel und seinem Team, direkt in seinem Garten aufgestellt. Der pensionierte Kreisbrandmeister zeigte sich sichtlich überwältigt und nahm zur Probe gleich einmal auf seiner neuen Gartenbank platz.

Neuer Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes im LRA

17.10.2017 - Eine gute Zusammenarbeit haben jetzt der neue Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Main-Tauber-Kreis, Sebastian Quenzer, und Landrat Reinhard Frank vereinbart. Quenzer war zu einem Antrittsbesuch bei Frank zu Gast.

„Viele haben mir zu der Bewerbung Mut gemacht“, sagte Sebastian Quenzer über sein neues Amt, das mit viel Arbeit verbunden sei. Der 30-Jährige ist im Boxberger Stadtteil Schweigern aufgewachsen, wo er im Alter von zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr eintrat. „Ich bin mit Kumpels zu einem ersten Treffen gegangen. Dies hat mir gleich Spaß gemacht, und so bin ich bis heute dabei geblieben“, erzählte er. Im Jahr 2004 wechselte Sebastian Quenzer zur aktiven Wehr. 2013 trat er zur Freiwilligen Feuerwehr Bad Mergentheim über. Als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes vertritt er nun zudem rund 4000 Aktive, 1000 Mitglieder der Jugendfeuerwehren und 1000 Kameraden in den Altersabteilungen.

„Die Feuerwehren sind wichtige und geschätzte Organisationen. Ihre Arbeit verdient Hochachtung und Respekt. Es ist wichtig, dass wir ihnen eine gute Ausstattung zur Verfügung stellen. Dies leistet dann auch einen Beitrag dazu, dass sie für die Mitglieder weiterhin attraktiv bleiben und Nachwuchs gewinnen können“, sagte Landrat Frank.

Kreisbrandmeister Alfred Wirsching nahm ebenfalls an dem Gespräch teil. „In der Zukunft wird uns weniger die Materialausstattung als das Personal Sorgen machen“, erklärte er. „Eine besondere Herausforderung ist es dabei, die Alarmierungsbereitschaft tagsüber während der üblichen Arbeitszeiten und, wegen des veränderten Freizeitverhaltens und der hohen Mobilität der Menschen, am Wochenende herzustellen.“ Dabei sei es erfreulich, dass immer mehr Mädchen in die Jugendfeuerwehren eintreten. „Nur mit Jungen wäre der Bedarf an freiwilligen Feuerwehrleuten kaum noch zu decken. Schwierig wird es dann, wenn die jungen Leute eine Ausbildung oder ein Studium beginnen. Leider wechseln dann viele den Wohnort und verlassen die Feuerwehren.“

Sebastian Quenzer unterrichtet als Lehrer für Englisch, Erdkunde, Wirtschaftskunde und Gemeinschaftskunde an der Realschule St. Bernhard in Bad Mergentheim. Studiert hat er Englisch und Geografie an der Universität Würzburg.